MarokkoReisetagebuch von A.Gansner (24.11.2009)Freitag 16.10.2009Trimmis-MurtenUm 19.00 hole ich meinen Beifahrer Krokodile-Reto in Schiers abMit voller Begeisterung fahren wir nach Murten, wo wir um 21.15 im Restaurant Stöckli den Rest der Reisegruppe beim einem feinen Käsefondue antreffen.Nach einem Umtrunk fahren Franco, Guido, (Franco's Beifahrer), Reto und ich zur Wohnung von Franco um unsere "ausser Programm" erste Feriennacht zu verbringen. Die restliche Gruppe verbringt ihre erste Nacht auf dem Parkplatz vom Stöckli. ..........und in der Ferne hörte man die Kühlaggregate Summen!.....Samstag 17.10.2009Murten-BarcelonaAbfahrt ab Parkplatz Restaurant Stöckli 06.15 Uhr. Nach einer kurzen Autobahnfahrt gibt es bei dem offiziellen Treffpunkt, der Raststätte Rose de la Broye den ersten Cafe mit Gipfeli.Jetzt beginnt unsere Marokko-Tour hoch offiziell. Sieben Geländewagen machen sich auf die Reise nach Marokko ......wir fahren im Konvoi via Genf nach Frankreich vorbei an Annecy, Chambery, Grenoble, Montelimar, Nimes und über die Grenze nach Spanien, wo wir auf einer Autobahnraststätte ca. 60km nach Barcelona und einer Tagesetappe von 997km um 20.15Uhr unsere erste Feriennacht im Dachzelt verbringen.Sonntag 18.10.2009Barcelona-GranadaDa wir heute nochmals einige Kilometer vor uns haben brechen wir um 06.00h zu unserer zweiten Tagesettape auf. Wir folgen der spanischen Autobahn via Valencia, und Alicante, Murcia bis etwa 40 Kilometer nach Granada. Hier finden wir einen geeigneten Rastplatz etwas Abseits der Autobahn für unser Nachtlager. Am Abend verpflegen wir uns auf Platz aus der Bordküche. Früh steigen wir heute die Leiter zu Dachzelt hoch .und es herrscht Nachtruhe im Camp.Montag 19.10.2009Granda-Tanger-AzrouLangsam macht sich die Müdigkeit vom Kilometer abspulen bemerkbar und zu gleich möchte man schon auf der Fähre Richtung Tanger sein.Abfahrt 06.00 Uhr, bis zur nächsten Raststätte um den Morgencafe zu geniessen. Weiter geht`s! Zwischen Marbella und Tarifa kann man bei fast jeder Autobahnraststätte im Ticket-Shop die Fährtickets kaufen. Da von Tarifa die Fähren nicht immer Fahren fragt unser Tourguide Franco die Preise ab Algeciras und Tarifa an. Wir fahren ab Tarifa mit der Schnellfähre nach Tanger.Um ca 11.30 Uhr sind wir auch schon mit der Fähre unterwegs und kommen um 12.25 in Tanger an.Nach den Zollformalitäten, die Franco alle für uns Managt gibt unser Tourguide nochmals Gas und hetzt die "Trinkgeldeinsammler" auf dem Platz umher. Und siehe da wir können zwischen der Kolonne hindurch den Zoll Passieren.Wir sind in Marokko!!Geld wechseln und zum ersten mal wieder mal Diesel Tanken der für ca. einen Franken zu kaufen ist. Da zwischen 140 und 200 Liter getankt wird macht sich das auf den Geldbeutel bemerkbar, ob man um die 1.65 Sfr. oder wie im Marokko um knapp 1 Sfr. bezahlt.Nach dem Mittagshalt und einer Teepause mit einer zügigen Fahrt über Landstrassen Treffen wir auf Cherkaoui (Franco's Schwager) der uns in Azrou zu unserem Hotel führt wo wir nach dem Nachtessen unsere erste Dusche genießen dürfen. Dienstag 20.10.2009Azrou-MideltVon Azrou aus fahren wir auf Nebenstrassen weiter durch die Zedernwälder zur Cédre Gouraud wo wir einen Halt einlegen und auch gleich von den dort Freilebenden Berberaffen empfangen werden. Nach dem wir weiter auf Schotterpisten immer mehr an Höhe gewinnen, werden wir unser Picnic auf 2088 m.ü.M einnehmen. Walter benutzt den Halt um das störende Steinchen, das hinter dem Bremsschild unangenehme Geräusche von sich gegeben hat, zu entfernen. Weiter auf Schotterpisten bewegen wir uns zwischen 1500 bis 1800m.ü.M über die Hochplateaus und treffen um ca. 17.15 Uhr im Hotel in der Nähe des Cirque Jaffar bei Midelt ein.www.hemmi4x4.chMittwoch 21.10.2009Midelt-ImilchilDer heutige Tag fordert die 4x4 und die Fahrer. Aufmerksamkeit und Konzentration sind angesagt den auf der Route von Midelt durch den Cirque Jaffar sind die Bergpfade durch Erdrutsche und versperrten Steinen nur schwer zu meistern. Auch der alte Weg der am Fluss entlang nach Imichil führt wird uns dazu zwingen unsere Fahrspur mehrheitlich im Flussbett selbst zu suchen. Wir brauchen ein bisschen mehr Zeit als normal vorgesehen aber trotzdem meistern wir gemeinsam alle schwierigen Passagen auf unserer Tagesroute und erreichen gegen Abend unsere Auberge am Lac Tislit bei Imichil.Donnerstag 22.10.2009Imilchil-AnerguiVon Imichil aus fahren wir um den Lac Tislit und über die Feldwege zum grösseren See dem Lac Iseli.Die Bergseen glitzern im Sonnenlicht und wir versuchen ihre Schönheit mit dem Fotoapparat einzufangen. Zurück auf der Hauptroute verlassen wir Imichil und fahren Richtung Ksiba. Nach einigen Kilometer Asphalt schwenkt Franco über einen Bachlauf ab und führt uns wieder auf schmalen Pfadenimmer weiter den Berg hoch. Dieser Pfad ist wohl schon länger nicht mehr benutzt worden, dendie Fahrspur ist an einigen Stellen stark beschädigt und es gibt nur eins:umkehren oder die Stelle mit möglichst wenig Aufwand so zu reparieren, dass man unsere Fahrzeuge durchschleusen kann. Nach einer kurzen Besprechung gehen wir gemeinsam an die Arbeit und reparieren die gefährlichsten Passagen Notdürftig. Nach einer knappen Stunde haben alle Fahrzeuge die Engpässe überwunden und wir geniessen die tolle Aussicht über die wilde Berglandschaft und Täler.Beim Mittagshalt stossen junge Hirten zu Uns. Wir beschenken sie mit einem Fussball und staunen nicht schlecht wie diese sofort anfangen zu spielen und uns sogar zu einem Match herausfordern wollen.Leider keine Zeit und müde vom Strassenbau .... wir müssen weiter.Wir wollen ja noch Anergui erreichen. Kurz bevor die Piste in die neue Strasse von Taglefth-Anergui einmündet machen wir nochmals einen Fotohalt.Dani sucht ein Geräusch an seinem Allrädler, dass er kurze Zeit später auch findet. Der Halter vom Stabilisator vorne ist gebrochen. Wir entfernen das Unnütze Ding bevor wir weiter auf der Teeerstrasse nach Anergui fahren.Am Abend werden wir von einem Riesen Tajine überrascht an dem sich eine ganze Kompanie hätte satt essen können. Mit voll geschlagenen Bäuchen gehen wir früh zu Bett.Freitag 23.10.2009Anergui-Bin el OuidaneNach dem Frühstück erhalten wir die News von Franco: eine kleine Routenänderung ?Der schmale Pfad durch die Schlucht dem Assif Melloul entlang bis zur Cathedrale wurde durch das Unwetter der letzten Wochen unpassierbar gemacht. Das heißt für uns wieder zurück über den Pass bis nach Taghleft. Der neu geteerte Strasse folgen um den Stausee und über den Damm bis nach Bin El Ouidane. Eine steile Einfahrt führt uns zu unserer Auberge mit herrlichem Blick über den See.Auf der Terrasse wird Tee und ein kleiner Imbiss genossen. Am Nachmittag wird kurzerhand ein Ausflug zu den Höhlen beim See geplant. Einige ziehen es vor auf der Terrasse zu relaxen ...die Wäsche zu machen ..... Reisebericht schreiben usw.Am Abend geniessen wir gemeinsam einen feinen Tajine mit Seesicht.Samstag 24.10.2009Bin el Quidane-OuzoudMit Blick über den See geniessen wir das Frühstück auf der Terrasse. Kurz danach starten wir die Motoren und beginnen unsere heutige Reiseroute. Richtung Ouzoud um den See nach Tillouguite. Hier ist gerade Souk und die Händler haben ihre Stände aufgebaut und preisen Ihre Waren an. Es wimmelt nur so von Leuten und ein Durchkommen scheint unmöglich. Aber die Menschenmasse teilt sich und lässt uns passieren. Einzelne Händler wird es Angst und Bange, wenn die grobstolligen Reifen haarscharf an ihren Porzellantellern und Vasen vorbei zirkeln. Aber es geht nichts zu Bruch.Wir umfahren den schönen Felsen" la Cathédrale" und über Naturstrassen geht es weiter nach Zouiat- Ahnesal danach erreichen wir bald den höchsten Pass (2774 m.ü.M) des Tages. Nach einem Teehalt mit Picnic fahren wir hinunter nach Azilal. Nach einem Tankstop in Azilal rollen wir auf der Teerstrasse die letzten Kilometer bis Ouzoud wo wir im Hotel la France bei der Cascades d'Ouzoud unsere Zimmer beziehen.